Spanien Tipps - Essen

Jahrhunderte alter Holzofen sorgt für Super-Geschmack !

  • Große weiße Bohnen, bei niedriger Temperatur im Holzofen mit einer Schicht iberischer Schweinebacke gegart.
  • Im Holzofen gegarter Linseneintopf, geschmolzene Sobrasada aus Cal Rovira und eingelegte Piparra-Paprika.
  • Das Spanferkel, das nur mit Wasser und Salz zubereitet wird.

So etwas gibt es nur im „El Pedrusco de Aldealcorvo“.

Dieses begehrte Refugium für Liebhaber des authentischen Chamberí-Viertels ist ein Ort, an dem man „unkomplizierte“ Küche genießen kann, die sich auf klassische Rezepte stützt.

In den Gerichten – einfach, aber raffiniert – finden sich Produkte, die so typisch für ihre Heimat sind (ein Dorf in der Nähe von Segou mit weniger als 20 Einwohnern), wie die weiße Bohne aus La Granja, die Kichererbse aus Pedrosillano oder die kastilische Linse aus Valladolid, die sich in einer der herausragendsten Kreationen des aktuellen Degustationsmenüs mit Cal Rovira Sobrasada die Hauptrolle teilt.

Man könnte noch weiter über dieses Restaurant reden so wie z. B. über die Lämmer aus Riaza oder über die Spanferkel aus San Pedro de Gaíllos, einer Nachbarstadt des geliebten „Aldealcorvo„, aber eine kleine Hommage an das rustikale Instrument mit dem man hier all diese Produkte veredelt soll an dieser Stelle mal ausreichen.

Im „El Pedrusco“ dreht sich alles um den jahrhundertealten Ofen und die Mischung aus drei Holzarten: Steineiche, Olive und Pappel.

Die Steineiche, weil sie „die Hitze speichert, Aroma abgibt und gute Glut erzeugt“; die Olive, weil sie „schnell entzündet, Kraft hat und ebenfalls ein besonderes Aroma beisteuert“; und die Pappel, weil sie „am besten für eine gute Flamme geeignet ist und kein Harz enthält, sodass sie weder Geschmack abgibt noch gallertartige Rückstände hinterlässt“. …..

….. Inmitten des derzeitigen Grillbooms scheinen Pedros Brüder an ihrer Tradition festzuhalten und ihren jahrhundertealten
Holzofen auf Hochtouren zündeln zu lassen.

Die Betreiber des Restaurants, die „Pedros Brüder“ sagen nach wie vor: „Wir haben uns immer von Trends ferngehalten“ – „Unser Feuer ist, anders als das, was beim Grillen verwendet wird, nämlich indirekt“.

„Wir kochen mit der Hitze im Inneren eines traditionellen Backofens und regulieren die Temperatur je nachdem, ob wir Hülsenfrüchte, einen Eintopf, Ochsenschwanz oder einen Braten zubereiten möchten“.

„Wir verwenden sogar Brühen und Fonds…..Wir haben uns sogar schon an Desserts gewagt !

„Im Grunde genommen kommt bei uns alles, was man über offenem Feuer kochen kann, in den Backofen.“ ! 

Bild Quelle/Basis Text: telecinco-es