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Die gefährlichsten Erdbeben-Gebiete in Spanien

Vor einer Woche hat ein Erdbeben der Stärke 5,4 den Golf von Cádiz erschüttert.

Das Beben war auch in der Provinz Huelva zu spüren. Am selben Wochenende gab es einen abrupten Anstieg des Meeres (im Küstenbereich), dieser löste einen falschen „Mini-Tsunami“ am Strand von Valdelagrana in der Cádizer Stadt Puerto de Santa Maria aus. Ergo ist es notwendiger denn je, sich dessen bewusst zu sein und zu wissen, welche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen sind, um größere Schäden zu verhindern.

Laut Javier Fernández, Seismologe des Nationalen Seismischen Netzwerks des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), „sind die Erdbeben in Andalusien und Südspanien etwas, das allgemein vorkommt.

„Also letztlich nichts Ungewöhnliches. Man muss sich dessen nur bewusst sein und dementsprechende Vorsichtsmaßnahmen kennen. D. h. man muss wissen, was man vorher, währenddessen und danach tun muss“, so der Experte des Instituts.

Der Experte erklärt, dass Spanien „ganz im Süden, an der Plattengrenze zwischen der eurasischen Platte – zu der Spanien gehört – und der afrikanischen Platte liegt“.

Es gibt eine Reihe von Mechanismen, die dort Erdbeben erzeugen, vor allem im Süden, sodaß es in der Region Murcia, der Region Levante und Südspanien immer häufiger zu Erdbeben kommt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sie im Norden nicht vorkommen, denn die Pyrenäen sind ein weiteres bevorzugtes beben-Gebiet.

Im Süden werden Beben allerdings deutlich häufiger registriert.

Bild Quelle: rtve/es