Alarm - Zeckenbisse in Spanien

Die Lyme-Borreliose, die durch das Bakterium Borrelia burdogferi verursacht und durch Bisse von Stechzecken übertragen wird, hat sich in Spanien in nur wenigen Jahren von einem praktisch unbekannten zu einem besorgniserregenden endemischen Problem entwickelt.

Eine zwischen 2005 und 2019 durchgeführte Studie zeigt nicht nur einen Anstieg der Krankenhausaufenthalte um 191,80 %, sondern auch eine Ausweitung der geografischen Verbreitung der Krankheit. In den 14 Jahren wurden in Spanien insgesamt 1.865 Personen mit Borreliose diagnostiziert, die meisten von ihnen waren Männer (58,71 %) und Menschen über 65 Jahre (34,48 %).

Rosa Estévez, eine der Autorinnen des Berichts, erklärte, dass der Zweck der Studie darin bestand, die Entwicklung eines nationalen Protokolls für den Umgang mit der Krankheit zu unterstützen und mehr über ihre Prävalenz in Spanien zu erfahren.

„Man ging davon aus, dass es diese Krankheit in Spanien nicht gibt, aber nach und nach hat man festgestellt, dass es Zecken gibt und dass sie infiziert sind. Die Übertragung ist sehr einfach, und unser Land verfügt über große Wald- und Feldflächen“, sagte sie.

Die Lyme-Borreliose beginnt mit unspezifischen, grippeähnlichen Symptomen, die von einem Ausschlag begleitet sein können. Eine frühzeitige Antibiotikabehandlung ist für den Patienten unerlässlich, um schwerwiegende Gelenk-, Herz- und neurologische Probleme im weiteren Verlauf zu verhindern. Da der Zeckenstich jedoch schmerzlos und praktisch unbemerkbar ist, kommt die ärztliche Hilfe oft viel zu spät.

Frau Estévez erklärte: „Die Krankheit ist nicht tödlich, aber das Problem ist, dass sie zu einer völligen Behinderung führt. Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer Antibiotikabehandlung können die Bakterien eliminiert werden und bleiben ohne Folgen“…..

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…..Der Experte rät, eine Zecke niemals selbst zu entfernen, da ein Teil der Zecke in der Haut zurückbleiben und eine Krankheit auslösen kann, sondern ein medizinisches Zentrum aufzusuchen und die Arbeit den Fachleuten zu überlassen.

Es ist wichtig, dass innerhalb von 12 Stunden nach einem Zeckenstich ein Arzt aufgesucht wird, um zu verhindern, dass der Stich in den Blutkreislauf gelangt.

Bild-Quelle: murciatoday/com