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Änderungen - Tierschutzgesetz

Der Ministerrat und viele andere offizielle Ämter in Spanien machen traditionell im August ihre Sommerpause.

Somit gab es am Ersten des Monats ein wahnsinniges Gerangel, um einige dringende Gesetzesvorlagen zu verabschieden.

Tier – Misshandlungen wird ein Ende gesetzt. Die Strafen für diese Handlungen werden durch eine Reform des Strafgesetzbuchs verschärft.

Das betrifft alle Wirbeltiere. Stirbt ein Tier aufgrund von Misshandlungen so beträgt die Strafe 24 Monate Gefängnis. Diese kann aber auch bis zu 36 Monate betragen, wenn eine schwerwiegende Misshandlung vorliegt.

Ein zentraler Punkt dieses Gesetzes ist auch der Kampf gegen das Aussetzen, daher müssen alle Haustiere ordnungsgemäß gekennzeichnet werden. Andererseits wird ihre Zucht nur denen erlaubt, die als Züchter ordnungsgemäss eingetragen sind.

Der Verkauf von Hunden, Katzen und Frettchen sowie deren Ausstellung und Anbieten (Verkauf) in der Öffentlichkeit, werden verboten.

Auch solche Aktivitäten und Shows, die Tieren Schaden zufügen oder sogar töten können, wie Hahnenkämpfe oder Taubenschießen, sowie Zirkusse mit Wildtieren, werden ebenfalls vollständig verboten.

Bild Quelle: cdm archiv