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Schwere Waldbrände im Norden Spaniens

Jetzt leidet auch der Norden Spaniens. Mehrere schwere Waldbrände in verschiedenen Teilen Spaniens haben die Feuerwehr und die Bewohner der betroffenen Gebiete weiter in Atem gehalten.

Am schlimmsten war die Situation in der Provinz Zamora im Nordwesten des Landes. Dort zerstörten die Flammen am Gebirgszug Sierra de la Culebra unweit der Grenze zu Portugal bis Freitagmittag rund 9000 Hektar, wie der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf Feuerwehrsprecher berichtete.

Das entspricht einer Fläche von knapp 13.000 Fußballfeldern. Rund 600 Bewohner von acht Dörfern seien in Sicherheit gebracht worden, hieß es. Mehrere Landstraßen waren laut RTVE seit Donnerstag gesperrt.

Die Trockenheit, die schon seit mehreren Tagen anhaltende extreme Hitzewelle mit Temperaturen von teils über 40 Grad in weiten Teilen des Landes und auch die teilweise sehr heftigen Winde begünstigen nach Angaben von Experten die Waldbrände.

Bild Quelle: nachrichten/es