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Waldbrände außer Kontrolle

Hohe Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit in ganz Spanien haben die Waldbrände ausgelöst.

Die Bodentemperaturen haben in dieser Woche in einigen Teilen Spaniens unglaubliche 53ºC erreicht, während sich das Land in der ersten Hitzewelle des Jahres sonnt. Die sengende Hitze und die niedrige Luftfeuchtigkeit haben jedoch auch dazu geführt, dass bisher mehr als 16 aktive und außer Kontrolle geratene Waldbrände gemeldet wurden.

Am schlimmsten sind die Brände in Katalonien, wo nicht weniger als acht Brände gemeldet wurden; einer davon, in Artesa de Segre in Lleida, hat 500 Hektar Vegetation verbrannt und bedroht weiterhin 20 000 Hektar Land.

Ironischerweise haben die Stürme im Norden des Landes die Situation noch verschlimmert, da starke Winde die Flammen anfachten und die Brände in Aragonien weiter ausbreiteten.

Neben Katalonien wird auch Navarra von Waldbränden heimgesucht. In den letzten Tagen mussten 22 Mönche aus ihrem Kloster evakuiert werden, da die Flammen es zu verschlingen drohten. Das Ausmaß der Brände ist so groß, dass die Regionalregierung befürchtet, nicht über die nötigen Mittel zu verfügen, um den Bränden Herr zu werden. 150 zusätzliche Soldaten wurden zur Bekämpfung der Brände entsandt…..

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Andernorts sind die Brände in Tafalla, Larraga und Olleta-Leoz weiterhin aktiv, konnten aber vorübergehend unter Kontrolle gebracht werden, während in Zamora seit Mittwoch ein Flächenbrand in San Roman del Valle brennt.

In La Pedrizona, Vega del Casrillo, Riofrio de Aliste und in der Sierra de la Culebra bekämpfen die Feuerwehrleute weitere Brände. Auch Galicien ist nicht verschont geblieben und meldete Brände im Naturpark A Baixa Limia-Serra do Xures, während zwei weitere kleinere Brände unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Bild Quelle: cdm archiv