Spanien - Nachrichten - Informationen - News

Neue Steuersätze für Selbständige ab 2023

Spaniens Autonome werden bald monatliche Sozialversicherungsbeiträge zahlen, die auf dem „realen Einkommen“ basieren, ähnlich wie es bei der Einkommenssteuer funktioniert.

Das wurde jetzt von der spanische Regierung bestätigt. Hier ist eine Aufschlüsselung der neuen Tarife und anderer wichtiger Informationen.

Nach monatelangen Verhandlungen erhielt das spanische Ministerium für soziale Sicherheit am Mittwoch den 20. Juli, grünes Licht von den Selbstständigkeitsgruppen ATA, UPTA und Uatae, um die Sozialversicherung für 3,3 Millionen Autónomos (Selbständige) des Landes anzupassen.

Bisher hatten Autónomos eine Mindestbeitragsgrundlage von 294 Euro im Monat, nachdem sie zwei Jahre lang als Selbständige registriert waren.

Die Änderungen haben zur Folge, dass statt einer festen Mindestbeitragsgrundlage von 294 Euro für Selbstständige die neuen monatliche Beträge nach ihrem Verdienst gezahlt werden.

In der Praxis bedeutet dies, dass einige Autonome jeden Monat mehr für die Sozialversicherung zahlen, während andere weniger zahlen.

Anstatt 294 Euro fest zu zahlen, steigt er von 200 Euro im Monat für Geringverdiener auf 590 Euro im Monat für Besserverdiener.

Viele Selbständige in Spanien fühlen sich in einem ohnehin schon schwierigen Arbeitsmarkt schon lange mit unfairen Steuern und Sozialabgaben belastet.

Bild Quelle: murciatoday/com