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Astronomische Entdeckung dank der Kanaren
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Ein internationales Team unter der Leitung von Forschern des Nationalen Instituts für Astrophysik (INAF) hat die Masse und Dichte des Planeten Kepler-10c mit beispielloser Präzision und Genauigkeit bestimmt – Und zwar von den Kanaren aus.
Dank rund 300 Radialgeschwindigkeitsmessungen mit dem HARPS-N-Spektrographen (High Accuracy Radial velocity Planet Searcher for the Northern Hemisphere), der am Galileo National Telescope (GNT ) installiert ist, war es möglich, seine Zusammensetzung abzuschätzen.
Wobei der Himmel von den Kanarischen Inseln aus akribisch durchforstet wurde.
Die Analyse der entsprechenden Beobachtungen ergab, dass es sich bei Kepler-10c wahrscheinlich um eine Wasserwelt handelt, also um einen Planeten, bei dem ein großer Teil seiner Masse aus festem Wasser (Eis) und vielleicht auch ein kleiner Prozentsatz aus flüssigem Wasser besteht.
So die die Forscher, die davon ausgehen, dass der Planet jenseits der sogenannten Wasserkondensationslinie, etwa zwei bis drei astronomische Einheiten von seinem Stern entfernt, entstanden ist und sich dann allmählich seiner heutigen Umlaufbahn angenähert hat – So eine Veröffentlichung in der Zeitschrift „Astronomy & Astrophysics“.

Bild Quelle: as-es