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Gegen das "Entleeren" von spanischen Dörfern

Eine kleine valencianische Stadt in der Region Los Serranos mit 505 registrierten Einwohnern verfolgt einen ehrgeizigen Plan, um Menschen ihren Ort schmackhaft zu machen.

Dazu zählt unter anderem, das potentielle zukünftige neue Dorfbewohner über Beihilfen hinsichtlich Wohnungserwerb kostenlos beraten werden.

Der Bürgermeister Ramiro Rivera weist darauf hin, dass das Büro „Habita Titaguas“ als Reaktion auf den anwachsenden Trend der Landflucht entstanden sei.

Hinzu kam ein „Amt für Umweltstabilität“ – Ein Beratungsdienst hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit zur Förderung von Projekten, Vorschlägen und/oder Aktivitäten, die von sozialen und wirtschaftlichen Akteuren auf kommunaler Ebene durchgeführt werden.

„Wenn wir eine Stadt haben, in der es sich wunderbar leben lässt“ – „Warum ermutigen wir dann nicht wohnungssuchende Menschen sich für Titaguas zu entscheiden?“

„Darüber hinaus ist eines unserer Ziele, Unternehmern dabei zu unterstützen sich hier anzusiedeln“.

Der Stadtrat stellt Interessierten zudem die geografischen und verkehrstechnischen Vorteile der Kleinstadt vor.

Die Gemeinde Titagüeño liegt mehr als 800 Meter über dem Meeresspiegel – Sie verfügt über eine hervorragende Verkehrsanbindung bezüglich der Stadt Valencia. …..

 

….. Titaguas nennt ein Netzwerk verschiedenster kleiner Unternehmen, von einer handwerklichen Süßwarenfabrik, die mehr als 50 Menschen aus der Region beschäftigt, über Weingüter (ein weiteres charakteristisches Merkmal der Gemeinde) bis hin zum Tourismusunternehmen, ländlichen Häusern oder der Bildungsschule, sein eigen.

Der Nachthimmel über Titaguas (Astronomie) ist zudem ein Starlight-Reiseziel – Im traditionellen Primärsektor findet man zahlreiche Tierfarmen mit Schweinen, Kälbern, Kühen, Hühnern und viele weitere Nutztiere.

Bild Quelle: lavanguardia/es