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Gewerbegebiet - Brand

Mehr als 25.000 Menschen in „Alcalá de Guadaíra“ und „Sevilla“ wurden am vergangenen Mittwoch (Nachmittag) durch eine Warnmeldung auf ihren Mobiltelefonen aufgeschreckt – In einem Chemikalienlager im Industriegebiet „La Red“ in der Gemeinde Sevilla war ein Feuer ausgebrochen.

Die andalusische Regionalregierung hatte daraufhin das „Es-Alert-System“, auch bekannt als „umgekehrte 112“, aktiviert, um vor der Gefahr der Rauchausbreitung zu warnen und Richtlinien zum Selbstschutz anzubieten.

In der Warnung, die in einem Umkreis von 3 1/2 Kilometern herausgegeben wurde, wurde empfohlen, Türen und Fenster zu schließen sowie Masken zu tragen.

Der Brand brach kurz nach Mittag in den Räumlichkeiten der Firma „Plainsur“ aus, die auf den Vertrieb chemischer Produkte spezialisiert ist und sich in der Red 11 Street im oben genannten Industriegebiet befindet. Seit 13:20 Uhr gingen bei der Notrufnummer 112 über 100 Anrufe ein.

Es wurde von einer großen schwarzen Rauchsäule berichtet, die von verschiedenen Punkten der Provinz aus sichtbar war.

Sofort wurde ein umfassender Notfalleinsatz aktiviert, der Feuerwehrleute aus Sevilla und der Provinzverwaltung, Einheiten der Guardia Civil, der Nationalpolizei (einschließlich der der Autonomen Gemeinschaft zugeteilten), der örtlichen Polizei und der Gesundheitsnotrufzentrale 061 umfasste.

Angesichts des Ausmaßes des Brandes wurde eine präventive Evakuierung des Industriegebiets durchgeführt, in dem mindestens 264 Unternehmen ansässig sind. …..

….. Um 15:54 Uhr aktivierte der Ministerpräsident, Antonio Sanz, die Notfallphase , Einsatzsituation 1, des Territorialen Notfallplans für
den Zivilschutz in Andalusien.

Diese Situation bedeutet, dass der Vorfall mit normalen Mitteln unter Kontrolle gebracht werden kann, ohne dass eine nationale Koordinierung erforderlich ist – Wobei die genaue Brandursache derzeit n0ch ermittelt werden muss.

Bild Quelle: esdiario-es