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Guardia Civil´s Frauen-Quote

Die Anzahl der weiblichen Beamten (Guardia Civil) ist immer noch sehr gering, wobei Frauen erst 1988 in die Guardia Civil aufgenommen wurden. 

„Derzeit gibt es etwa 80.000 Polizeibeamte, von denen 10,4 % Frauen sind“, erklärt Mercedes González, Generaldirektorin der Guardia Civil.

Bezüglich der mehr als 8.200 weiblichen Zivilgardisten, die bei der Guardia Civil beschäftigt sind, hat „rtve“ mit Feldwebel Nerea Bardillo, Unteroffizierin Ángela Fernández und Oberstleutnant María Jesús Pascual gesprochen.

Und welcher Ort wäre dafür besser geeignet als der Campus Getafe der Universität Carlos III von Madrid, der eine ehemalige Kaserne ist.

„Bardillo“, die den Posten Madrigal de las Altas Torres leitet – dieser ist dem Kommando von Ávila unterstellt – führt  ein Team von Männern – „Mit diesem habe ich keinerlei Probleme“ – So die Teamleiterin.

„Hinsichtlich der Beförderung von Frauen gibt es keine Unterschiede, weder was die entsprechende Vorbildung anbelangt, noch was die körperliche Fitness betrifft.“ – „Entsprechende physische Tests wurden nach und nach angepasst, da Männer und Frauen körperlich nun einmal nicht über die gleichen Voraussetzungen verfügen.“

„Das war vor einigen Jahren noch anders“ – María Jesús Pascual: „1997, als ich eintrat, mussten Männer und Frauen identische Tests absolvieren.“ – „Und damit meine ich die Tests selbst und die Zeiten, die man für ihre Absolvierung einhalten musste.“ – „Heute gibt es keinen Bereich mehr, in dem es keine Frauen gibt“, sagt Ángela Fernández, die seit  2012 in der Zentralen Operativen Einheit (UCO) tätig ist. …..

….. Sie fügt hinzu, dass höhere Ränge von Frauen derzeit allerdings noch nicht erreicht wurden.

„Zur Zeit haben wir 13 Oberstleutnants in der Guardia Civil, und bald wird Oberstleutnant Cristina Moreno zum Oberst befördert und ist damit die erste Oberstin in der Geschichte der Guardia Civil“, erklärt Mercedes González mit einem Lächeln.

Bild Quelle: rtve-es