Spanien Nachrichten

Hunderte Migrantenkinder vermisst

Auf den Kanarischen Inseln werden 785 vermisste Kinder gesucht, die unter staatlicher Vormundschaft stehen – „die Mädchen, die weglaufen bzw. spurlos verschwinden, landen in der Prostitution.“

Überfüllte Unterkünfte, unzureichende Sicherheitsvorkehrungen und anhaltende Migrationsrouten: Die mangelnde Kontrolle wird von kriminellen Organisationen ausgenutzt.

Die Ausbeutung von 13 Mädchen, die in „Arrecife“ unter Vormundschaft standen und irgendwie nach Frankreich gelangt sind, verdeutlicht das Ausmaß des Problems.

Ein Beispiel

Kenneth, der falsche Talentscout, der Kindern im Austausch für Sex die Chance versprach, „für Barça und Madrid“ zu spielen: Er missbrauchte 61 Kinder auf den Kanarischen Inseln.

Es gibt derzeit Mädchen, die, noch bevor sie die Pubertät erreichen, Afrika durchquert haben, geleitet von Not, Armut und gebrochenen Versprechen – Mädchen, die allein reisen, die gelernt haben, mit ihrer Angst umzugehen, die erwachsen werden, bevor sie es wirklich sind.

Die Statistiken sprechen für sich: 785 unbegleitete minderjährige Migranten gelten auf den Kanarischen Inseln offiziell als vermisst – Ihr aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt, es ist auch unbekannt, ob sie überhaupt noch leben. …..

….. Unbekannt ist zudem auch, ob sie über inoffizielle Wege zurückgeschickt wurden oder ob sie sich noch irgendwo unbemerkt auf dem spanischen Festland aufhalten.

Im Rahmen einer Polizeiaktion mit dem Namen Triton wurde vor kurzem bekannt wurde, dass 13 Mädchen, aus einem Zentrum in Arrecife rekrutiert wurden und schließlich in Frankreich in der Prostitution landeten.

Bild Quelle: elespanol-es