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Die Kathedrale des Meeres
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Die „Kathedrale des Meeres“ (Basilika Santa Maria del Mar) ist ein gewaltiges Gemeinschaftswerk, das zwischen 1329 und 1383 errichtet wurde, wie
historische Quellen, insbesondere die Grabsteine des „Portal de las Moreras“, belegen.
Die „Bastaixos“, freigelassene ehemalige Sklaven, stellten ihre Arbeit unentgeltlich zur Verfügung, wie es im mit den Architekten „Ramón Despuig“ und „Berenguer de Montagut“ unterzeichneten Vertrag festgelegt wurde.
Sie waren aber nicht die einzigen, die sich am Bau des Kirchenbauwerks beteiligten – Der große Tempel im katalanischen „Gotik-Stil“ wurde vollständig von den Bewohnern des Viertels „Ribera“ finanziert, die ausreichend Geld aufbrachten und somit wirtschaftlich zum Bau beitrugen.
Dies wird durch den Vertrag bestätigt, der das Grundstück den Gemeindemitgliedern des Hafens und der Ribera, dem ehemaligen Wirtschaftszentrum Barcelonas, zuspricht.
Womit sie jedoch nicht gerechnet hatten, war, dass das monumentale Gebäude, dem sie ihr ganzes Herzblut geschenkt hatten 683 Jahre später von der katholischen Kirche in Beschlag genommen würde.
Und das mithilfe eines juristischen Tricks, der es den Bischöfen ermöglichte, in ganz Spanien Zehntausende von Grundstücken registrieren zu lassen.
Die Kathedrale des Meeres wurde 2012 so von von der Kirche in ihrem Namen registriert und erscheint auf der 2021 von der Regierung Sánchez veröffentlichten Liste.
So thront die Kathedrale nun auf einem unregelmäßig geformten Grundstück, gelegen in der Gemeinde Barcelona, Plaça de Santa Maria, mit einer Fläche von 2.754 Quadratmetern und gehört der spanischen Kirche. …..

….. Letztlich wurden Registrierungen von 100.000 Bauwerke/Grundstücke von Bischöfen in ganz Spanien beantragt.
Bild Quelle/Basis Text: publico-es