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Junge Spanier wollen "Franco" wiederhaben ?!

50 Jahre sind seit dem Tod Francisco Francos (20. November 1975) vergangen.

Ein halbes Jahrhundert später ruft die Figur des Diktators in Spanien weiterhin gemischte Reaktionen hervor.

Während die Regierung hunderte von Veranstaltungen organisiert, um die anhaltende Stärke der Demokratie zu betonen, zeigen gleich mehrere Umfragen, dass rund 20 % der in der demokratischen Ära geborenen jungen Menschen eine positive Einstellung zum Francoismus haben.

Diese Wahrnehmungen – und die von vielen jungen Menschen genannten Gründe wie Wohnsituation, Sicherheit und Beschäftigung – haben die Geschichtsbildung und Strategien zur Bewahrung des kollektiven Gedächtnisses derzeit in den Mittelpunkt der Debatte gerückt.

Die Regierung hat zwischen November und Dezember über 400 Veranstaltungen geplant – darunter Vorträge, Ausstellungen,
Dokumentarfilme sowie entsprechende Bildungsprogramme.

Das alles, um „das Nachdenken über Demokratie anzuregen“, insbesondere bei jüngeren Generationen. …..

….. So das Ministerium für Demokratische Erinnerung gegenüber der spanischen Presse.

Eine dieser Veranstaltungen fand in Alicante statt, um die Stadt zum Ort der Demokratischen Erinnerung zu erklären.

Bild Quelle: alicantealdia-es