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Kanarische Inseln - Wildcampen ade

Schluss mit der Rechtsunsicherheit, endlich Regulierung !

Erstmals in der Geschichte haben die Kanarischen Inseln Campingplätze,
Campingflächen, Übernachtungen und Unterkünfte im Freien reguliert.

Der Entwurf der Verordnung für touristische Einrichtungen sowie Unterkünfte im Freien auf den Kanarischen Inseln wurde vor Kurzem veröffentlicht und legt den Grundstein für die Zukunft, was das Campen und Übernachten im Freien betrifft.

Es gibt rund 13.900 Wohnmobilbesitzer auf den Inseln – So der Generaldirektor für Tourismusplanung, -Ausbildung und -Förderung, „Miguel Ángel Rodríguez“.

„Es ist ein Grund zum Feiern; wir werden aufgrund des neuen Gesetzes die Geburt einer neuen Art von Tourismus auf dem Archipel erleben“.,
bemerkte Tourismusministerin „Jéssica de León“.

Der Entwurf sieht 5 neue Arten von Touristenunterkünften vor: Camping, Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Ähnliches, allgemeine Übernachtungsmöglichkeiten, Camping in isolierten ländlichen Gebäuden und einzigartige Touristenunterkünfte – wie z.B. Baumhäuser.

Hinsichtlich der Lage von Unterkünften im Freien gelten zukünftig ebenfalls Einschränkungen.

Sie sind in Flussbetten, Überschwemmungsgebieten oder Wassereinzugsgebieten sowie in Gebieten mit hohem Risiko von Bränden, Erdrutschen oder diversen anderen Naturgefahren verboten.

Sie sind auch in der Nähe von Kulturdenkmälern (CHI) oder auf Grundstücken mit militärischen, industriellen oder ökologischen Dienstbarkeiten verboten. …..

….. Übernachtungsplätze dürfen nur maximal 72 Stunden genutzt werden und müssen grundlegende Dienstleistungen wie Abfallentsorgung
und Zugang zu Trinkwasser oder Strom bieten.

„Im Landesinneren oder auf den Grünen Inseln können Mikro-Übernachtungsplätze eingerichtet werden, damit diese Art des Tourismus mit Qualität, Wettbewerbsfähigkeit, Zugänglichkeit und allen notwendigen Garantien betrieben werden kann“, erklärte Rodríguez.

Er stellte klar, dass Camping in Verbindung mit ländlichen Gebäuden erlaubt ist, sofern diese nicht unter Denkmalschutz stehen.

Bild Quelle: lasprovincias-es