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Kein Wassernotstand mehr
- ND-es COSTADELSOL
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Die letzten Niederschläge haben maßgeblich zur Auffüllung der Stauseen beigetragen.
Laut den aktuellen Daten des andalusischen Wassernetzwerks Hidrosur liegen die Reserven derzeit bei über 171 Kubikmetern (Hm³) und damit bei 28 % der Gesamtkapazität.
Damit ist der Stand zwar niedriger als im Februar 2022 (196,9 Hm³), aber deutlich besser als in den Wintern 2023 und 2024 – Mit den derzeit gespeicherten Wasserreserven könnte die Provinz Málaga theoretisch mehr als eineinhalb Jahre versorgt werden.
Trotz der positiven Entwicklung bleibt die Wasserversorgung in der Region eine Herausforderung.
Die größte Entlastung gibt es entlang der westlichen Costa del Sol – von Torremolinos bis Manilva.
DENNOCH
Diese Region befindet sich offiziell zwar noch in einem „moderaten“ Dürrezustand, doch ohne die formalen Vorgaben des andalusischen Dürreplans wäre die Situation schon etwas bedenklicher.
Der Stausee La Concepción bei Marbella hat mit über 40 Millionen Kubikmetern derzeit die höchsten Wasserreserven der gesamten Provinz – das entspricht 70 % seiner Kapazität.
In Marbella wird ab diesem Sommer eine modernisierte Entsalzungsanlage in Betrieb genommen, die jährlich 20 Hm³ Trinkwasser liefern kann. …..

….. Hinzu kommen 10 Hm³ aus den Brunnen von Guadalmansa und Fuengirola, sodass die Region weitgehend abgesichert ist.
Die Stauseen Guadalhorce, Conde de Guadalhorce und Guadalteba – zusammen mit dem kleineren Casasola-Stausee – enthalten derzeit über 95 Hm³ Wasser.
Dies entspricht einem moderaten Dürre-Niveau und bietet eine Sicherheitsreserve von 24 Hm³, bevor kritische Werte erreicht würden.
Bild Quelle: costadelsol-es