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Letzter Ausweg - Untervermieten
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Miguel, 72, teilt sich eine Wohnung mit einem 24-Jährigen: „Sie haben meine Miete auf 1000 € erhöht, fast die Hälfte meiner Rente.“
Nach einer Mieterhöhung von 23 % (Sevilla) beschloss er, sich seine Wohnung mit einem deutlich Jüngeren (von Beruf Koch) zu teilen.
Die Wohnungspreise in Spanien haben ein so hohes Niveau erreicht , dass immer mehr Menschen, selbst Menschen mit Vollzeitjobs oder überdurchschnittlichen Renten, sich für das Zusammenleben in Wohngemeinschaften entscheiden (müssen).
Laut dem Immobilienportal „Idealista“ stiegen die Preise für Gebrauchtimmobilien in Spanien im letzten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 16,2 % – Darüber hinaus stiegen aber auch die Mieten unverhältnismäßíg.
Obwohl die Rente von Miguel mit über 2.000 Euro im Monat recht ansehnlich ist, sagt er, dass er sich vor einigen Monaten aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschlossen hat, seine Wohnung zu teilen.
Er könnte zwar allein leben, will aber nicht die Hälfte seines Geldes für Wohnkosten ausgeben.
„Ich habe anfangs 660 Euro für diese Wohnung (in einer etwas abgelegenen Gegend des Stadtzentrums von Sevilla) bezahlt. …..

….. Die Wohnung ist zwar in gutem Zustand – Aber in fast drei Jahren ist die Miete von einem Drittel meiner Rente auf die Hälfte angestiegen“, sagt Miguel Ángel.
Die Ministerin für Soziale Sicherheit und Migration, „Isabel Rodríguez“ –
In den ersten beiden Jahren von „Isabel Rodríguez“ als Ministerin stiegen die Immobilienpreise um 26 % und die Mietpreise um 22 %.
Bild Quelle: elespanol-es