Spanien Nachrichten
Mallorca - Falschgeld in Umlauf
Die Nationalpolizei in Palma hat zwei Männer festgenommen und drei weitere als Verdächtige identifiziert, weil sie in Nachtclubs angeblich mit Falschgeld bezahlt haben.
Bei den beiden handelte es sich lediglich um Komplizen des im April 2025 festgenommenen Hauptverdächtigen.
Den Ermittlungen zufolge hatte dieser auf illegalem Wege gefälschte 50- und 20-Euro-Scheine erworben und diese an Freunde weitergegeben – Diese haben die Blüten dann in Lokalen, vorzugsweise Nachtlokalen in Palma, ausgegeben.
Die Täter bezahlten mit den gefälschten Scheinen Getränke und erzielten gleichzeitig einen Gewinn durch den Umtausch der Scheine in gesetzliches Zahlungsmittel – Das zurückerstattete „saubere“ Bargeld gaben sie anschließend an den Lieferanten des Falschgeldes zurück.
Wobei den Lokalen erst beim Zählen der Kasse klar wurde, dass es sich bei einigen Geldscheinen um Fälschungen handelt.
Das Hauptziel der Nationalpolizei bestand darin, den Vertriebsweg und die Herkunft der beschlagnahmten gefälschten Banknoten aufzudecken, welche damals von Experten des Nationalen Analysezentrums der Bank von Spanien in Madrid aufgrund ihrer hohen Qualität als „gefährlich“ eingestuft wurden.
Die Nationalpolizei hat darauf hingewiesen, dass es in Bezug auf Mallorca ungewöhnlich sei, gefälschte Banknoten zu finden – Die Ermittler führen dies auf die Insellage zurück. …..

….. Dabei handelt es sich um ein Verbrechen, auf das je nach Grad der Beteiligung eine Freiheitsstrafe von 2 bis 12 Jahren droht.
Diese empfindliche Strafe ist eine Reaktion auf die Gefahr, die von gefälschten Banknoten für das Wirtschaftssystem ausgeht.
Denn ihre massenhafte Verbreitung würde die Glaubwürdigkeit des Währungssystems erschüttern und hätte im Falle einer Referenzwährung wie dem Euro zudem schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.
Bild Quelle: ondavasca-es