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Alicantes Immobilien fest in Ausländerhand

Für viele ist es ein Traum: eine Villa mit kleiner Terrasse, idealerweise mit Pool und möglichst weit entfernten Nachbarn – Doch nur wenige können sich diesen Traum erfüllen.

Zum einen ist diese Art von Wohnraum auf dem Immobilienmarkt von Alicante recht rar – nur 29 % der im letzten Jahr in der Provinz verkauften Immobilien waren freistehende Häuser – Zum anderen ist die Nachfrage nach diesen Immobilien fast noch größer als nach Wohnungen, da sie besonders bei internationalen Käufern begehrt sind, die an die Costa Blanca kommen, um ein Zweitwohnsitz zu finden.

So haben Ausländer in den letzten fünf Jahren – seit die Pandemie Villen und Bungalows besonders begehrt gemacht hat – 60,2 % aller in der Region verkauften Einfamilienhäuser erworben, wie aus Daten der Notarkammer von Valencia hervorgeht.

Konkret wechselten in diesem Zeitraum in der Provinz Alicante 82.857 Einfamilienhäuser den Besitzer.

Davon wurden 49.926 von ausländischen Käufern erworben, verglichen mit 32.931 von Spaniern. Um diesbezüglich alle Zweifel auszuräumen: Das Rekordjahr für den Verkauf von Einfamilienhäusern in Alicante war 2022, genau zu dem Zeitpunkt, als die COVID-19-Beschränkungen aufgehoben wurden.

In diesem Jahr wurden fast 18.000 Häuser verkauft, davon 11.388 an ausländische und 6.566 an spanische Käufer. …..

….. Letztere Zahl bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass es sich ausschließlich um Einheimische handelt – Ein erheblicher Teil der Immobiliennachfrage in der Region kommt von Kunden aus anderen Regionen, beispielsweise aus Madrid.

Wie der Immobilienexperte und Projektentwickler Alfredo Millá betont, liegt der Hauptgrund dafür, dass die meisten Villen in den Händen europäischer Käufer landen, in deren höherer Kaufkraft!

Bild Quelle: informacion-es