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Verbraucher können auch große Energieerzeuger sein !

Energiegemeinschaften machen in Katalonien mehr und mehr Fortschritte: „Verbraucher können auch große Energieerzeuger sein.“

Es handelt sich dabei um Basisorganisationen mit offener Beteiligung, die Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien, den gemeinsamen Eigenverbrauch und die Energiespeicherung mittels Batterien fördern.

Die Initiativen entstanden hauptsächlich in ländlichen Gebieten, doch nun versucht dieses Genossenschaftsmodell auch in städtischen Gebieten Fuß zu fassen.

Das endgültige Bild der Energiewende darf sich nicht auf große Windparks oder riesige Solaranlagen beschränken.

Wobei der Wandel hin zu einem dekarbonisierten Modell auch lokale, genossenschaftliche und partizipative Initiativen, die die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellen, umfasst.

Eine solche Initiative sind Energiegemeinschaften, ein von der Europäischen Union gefördertes Modell, das sich mit einem neuen Rechtsrahmen und Projekten in der gesamten Region, insbesondere in Städten und Gemeinden ländlicher Gebiete, auch in Katalonien zunehmend etabliert.

Im vergangenen Oktober verabschiedete die katalanische Regierung das neue Dekret für erneuerbare Energien – Ziel ist es, grüne Energie und Energiespeicherung zu fördern und erstmals Energiegemeinschaften zu regulieren.

Diese Gemeinschaften bestehen aus Gruppen von Menschen, die sich zusammenschließen, um ihre eigene Energie zu erzeugen und zu verwalten. …..

….. Es handelt sich dabei um Basisorganisationen mit offener Beteiligung, die Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien, den gemeinsamen Eigenverbrauch und die Energiespeicherung mittels Batterien vorantreiben.

In diesem Zusammenhang hat die katalanische Regierung ein Register dieser Einrichtungen erstellt und die Beteiligung lokaler Körperschaften – Gemeinderäte, Kreisräte und kommunale Einrichtungen – an diesen Gemeinschaften geregelt, wodurch ihnen mehr Autonomie eingeräumt wurde.

„Verbraucher können auch große Energieerzeuger sein“, sagt „Ermen Llobet“, Präsident der Santperenca-Genossenschaft für nachhaltige Energie in der Gemeinde Sant Pere de Torelló (Osona) mit 2.600 Einwohnern und eine der treibenden Kräfte hinter dem Energieprojekt „Osona“.

Bild Quelle: puplico-es