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Erste kontrollierte Herzspende (Asystolie)

Das Universitätsklinikum „Getafe“ führte seine erste kontrollierte Herzspende bei Asystolie durch.

Das Zentrum in Madrid schließt sich damit dem regionalen öffentlichen Netzwerk an, das diese wegweisende Technik anwendet, welche die Lebensfähigkeit von Organen verbessert und das Abstoßungsrisiko bei Transplantationen deutlich verringert.

Das öffentliche Universitätsklinikum „Getafe“, das zur Autonomen Gemeinschaft Madrid gehört, hat erfolgreich seine erste kontrollierte
Asystolie-Herzspende durchgeführt.

Bei diesem Verfahren wird das Herz von Menschen entnommen, die klinisch tot sind, aber künstlich durch Maschinen am Leben erhalten werden.

Dadurch wird die Lebensfähigkeit des Organs erhöht und das Abstoßungsrisiko beim Empfänger erheblich verringert.

An dem Prozess waren rund 20 medizinische Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen beteiligt. Wie „Alejandro Seles“, der Transplantationskoordinator des Krankenhauses, erklärte: „Es handelt sich um ein außerordentlich komplexes Verfahren, das den Einsatz von etwa 20 bis 25 medizinischen Fachkräften aus verschiedenen Bereichen erfordere.“ …..

….. „Seles“ erklärte darüber hinaus, dass „über das regionale Transplantationskoordinierungsbüro der Autonomen Gemeinschaft Madrid das Gerät zur kontrollierten Organspende bei Asystolie aktiviert wurde, was den Einsatz der extrakorporalen Sauerstoffmembran ECMO erforderlich mache“, ein System, das die Sauerstoffversorgung der Organe nach dem Tod des Spenders aufrechterhält, um deren Verfall zu verhindern.

Bild Quelle: epe-es