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Madrid - Gesundheits Chaos

La Paz war aufgrund der Schließung seiner Kinderstation gezwungen, Kinder auf die Intensivstation für Erwachsene zu verlegen.

Darüber hinaus ist es auch nicht ausgeschlossen, dass ein pädiatrischer Patient in ein anderes Krankenhaus (innerhalb Madrids) verlegt werden muss.

Das Madrider Krankenhaus „La Paz“, eines der größten Krankenhauszentren Europas, befindet sich in einer absoluten Krisensituation.

Die Kaskade von Entlassungen auf der pädiatrischen Intensivstation nach der Rückkehr des Leiters der Abteilung , Dr. Pedro de la Oliva, hat zur faktischen Schließung der Intensivstation geführt – Etwas, das es noch nie zuvor gab.

Konsequenz: Die Verlegung der Patienten in andere Bereiche des Krankenhauses – So musste unter anderem eines der Kinder auf die Intensivstation für Erwachsene verlegt werden.

„Die Situation wird sich verschlimmern“, beklagen die Verantwortlichen.

„Diese Schließung gefährde die anstehenden Kindertransplantations-, sowie alle zukünftig geplanten Op´s“.

Als am vergangenen Mittwoch, dem 17., dieses Problem auftauchte, befanden sich 6 Kinder auf dieser Intensivstation (20 Betten). …..

….. Nach Schließung der pädiatrischen Intensivstation begann dann die Umverteilung.

Wobei man erwähnen muss, dass sich auch andere Stationen des Krankenhauses bereits am Aufnahme-Limit befanden. So, Dr. Jesús de Vicente , Anästhesistin am Mutter-Kind-Krankenhaus des Krankenhauses La Paz und Delegierte von AMYTS.

„Die postoperative Intensivstation ist zusammengebrochen und kann keine neuen Patienten mehr aufnehmen“.

„Wir laufen derzeit Gefahr, dass schwere Operationen wie Herz- oder Neurochirurgie, welche später eine sehr spezielle Behandlung,  wie Intubation, mechanische Beatmung oder Sedierung erfordern, ausgesetzt werden müssen“. So, Dr. Jesús de Vicente, abschließend.

Bild Quelle: theobjective/es