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"Vogelgrippe" wieder präsent

Auf einer Farm in Huelva ist es vor kurzem zu einem neuen Ausbruch der Vogelgrippe gekommen, nachdem es in Parks in Sevilla und Málaga zu einer Welle von Vogelsterben gekommen war.

Die Gesundheitsbehörden ordneten daraufhin die Beseitigung der 8.500 auf der Farm gefundenen Exemplare an.

Sevilla schließt aufgrund des Vogelgrippeausbruchs drei Parks und sagt Konzerte ab, während Malaga den Fall vor Gericht bringt.

Die Vogelgrippekrise in Andalusien hat einen neuen Höhepunkt erreicht, nachdem auf einer Geflügelfarm in El Cerro de Andévalo in der Provinz Huelva das Vorkommen des Subtyps H5N1 der hochpathogenen Vogelgrippe (HPAI) bestätigt wurde.

Am 1. September schlug die Farm mit rund 8.000 Vögeln Alarm, nachdem
entsprechende Symptome und ein ungewöhnlicher Anstieg der Sterblichkeit festgestellt worden waren, Alarm.

Der amtliche Veterinärdienst (SVO) der andalusischen Regionalregierung reagierte umgehend – Noch am selben Tag entnahm man Proben und schickte diese an das Zentrale Veterinärlabor (LCV) in Algete (Madrid), wo die Infektion bestätigt wurde.

Die Gesundheitsbehörden haben daraufhin die Stilllegung dieser Farm und aller Farmen im Umkreis von zehn Kilometern angeordnet.

Zudem wurden die betroffenen Vögel getötet und verstärkte Biosicherheitsmaßnahmen ergriffen. Das Landwirtschaftsministerium weist darauf hin, dass der indirekte Kontakt mit Wildvögeln der wahrscheinlichste Übertragungsweg für das Virus sei. …..

 

….. Darüber hinaus begann sich auch in Málaga die Situation zu verschärfen.

In der Hauptstadt wurden im Huelin-Park rund zwanzig tote Enten, Blässhühner und Möwen gefunden.

Die Stadtverwaltung sah sich daraufhin gezwungen, das Gebiet abzusperren
und die Überwachung anderer städtischer Feuchtgebiete zu verstärken.

Nachbarschafts- und Umweltgruppen kündigten an, den Fall vor Gericht zu bringen – Grund: Es wurden von den entsprechenden Behörden viel zu spät entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Bild Quelle: lavanguardia-es