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Vogelgrippefälle nehmen weiter zu

Aufgrund der Zunahme von Vogelgrippefällen weitet die Regierung die Geflügelhaltungsbeschränkungen auf ganz Spanien aus.

Das spanische Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung hat ab Donnerstag, dem 13. November, die Beschlagnahmung aller freilaufenden Geflügelbestände angeordnet (mit Ausnahme der Balearen).

Dies ist eine Verstärkung der Präventionsmaßnahmen gegen die Vogelgrippe angesichts des erhöhten Risikos der Ausbreitung dieser hochansteckenden Krankheit.

Am vergangenen Montag kündigte die Regierung die Quarantäne von Freilandgeflügel in Gebieten mit hohem Risiko an, was die Übertragung der Vogelgrippe anbelangt – Aufgrund der steigenden Infektionszahlen wurde die Maßnahme jedoch jetzt massiv ausgeweitet.

Die heute im Staatsanzeiger (BOE) veröffentlichte Ministerverordnung weitet das Verbot, Tiere im Freien zu halten, das bereits seit vergangenem Montag, dem 10., für die als besonders risikoreich und unter besonderer Überwachung stehenden Gebiete (1.201 Gemeinden) galt, auf alle Geflügelbetriebe aus, einschließlich Bio-Betriebe und solche, die für den
Eigenverbrauch produzieren oder Fleisch oder Eier für den direkten Verkauf an den Verbraucher herstellen.

Zur Risikobewertung werden Faktoren wie die Anzahl der gemeldeten Ausbrüche in Europa, deren Standorte und die Wanderung von Wildvögeln aus Risikogebieten des Kontinents berücksichtigt. …..

 

….. In Spanien wurde, wie für diese Jahreszeit zwar typisch, derzeit aber eine vermehrte Anzahl von Zugvögeln in Feuchtgebieten beobachtet.

Auch der Temperaturrückgang begünstigt das Überleben des Virus. Die Quarantänemaßnahmen sollen den Kontakt zwischen Geflügel und möglicherweise virusinfizierten Zugvögeln eindämmen bzw. ganz verhindern.

Bild Quelle: okidario-es