Spanien Nachrichten

Granada setzt auf Bücher

Die „Granada-Buchmesse“, ist eine der beliebtesten kulturellen Open-Air-Veranstaltungen in Spanien – Und das seit seit 45 Jahren.

Sie wurde nur 1984 aufgrund schwerwiegender Meinungsverschiedenheiten unter den Buchhändlern und 2020 aufgrund von Covid ausgesetzt.

Es ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass die Buchmesse von Granada (deren Stände seit einigen Tagen entlang der Carrera de la Virgen aufgebaut sind) 1981 ins Leben gerufen wurde.

Sie ist ein wichtiger Ausdruck von Granadas literarischer Präsenz in einem Jahr, in dem die Stadt hofft, Europäische Kulturhauptstadt zu werden.

Die Buchmesse war oft von Kontroversen begleitet, etwa von den jahrelangen Protesten der Ladenbesitzer der Carrera de la Virgen gegen die Veranstaltung, da sie befürchteten, dadurch Kunden zu verlieren.

„Mehr Schinken und weniger Bücher“, stand auf einem Schild in einem der Schinkenläden der Carrera de la Virgen. …..

….. Laut Veranstaltern zieht die Messe fast 250.000 Besucher an, beinahe die gesamte Bevölkerung der Hauptstadt und mittlerweile auch Interessierte aus allen Herren Ländern.

Rund 40.000 Bücher werden dort in der Regel jedesmal verkauft.

Doch die Frage bleibt: Es werden zwar mehr Bücher veröffentlicht und verkauft als je zuvor, aber lesen die Menschen auch mehr als je zuvor?

Bild Quelle: granadahoy-es