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Keine Sozialabgaben für Selbständige

Die Präsidentin von Madrid kündigte am Montag an, dass ihre Regierung die monatlichen Sozialversicherungsgebühren der in Spaniens Hauptstadt registrierten „autonomos“ übernehmen wird.

Eine Entscheidung womit die neuen Selbstständigen Hunderte von Euro einsparen werden.

Diese Ankündigung zielt darauf ab, neue Selbständige in die spanische Hauptstadt zu locken.

Ab dem 1. Quartal 2023 werden die Sozialversicherungsbeiträge neuer Autonomen in Madrid für das erste Jahr ihrer selbstständigen Tätigkeit in der Region von ihrer Regierung bezahlt.

Liegt ihr Monatsverdienst im zweiten Jahr unter dem Mindestlohn (1.166 Euro brutto im Monat), werden die Sozialabgaben zusätzlich vom Land übernommen.

Auch selbstständig erwerbstätige Mütter, die nach Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit weniger als zwei Jahre nach der Geburt oder Adoption ihres Kindes Anspruch auf Steuerermäßigung haben, werden in den ersten zwei Jahren wieder von der Sozialversicherungssteuer befreit.

Die übliche Festgebühr für neu registrierte Selbständige in ganz Spanien beträgt derzeit knapp 70 € pro Monat für das erste Arbeitsjahr und steigt schrittweise auf 294 € pro Monat bis zum Ende des zweiten Jahres der autónomo- Arbeit.

Bild Quelle: ANDER GILLENEA / AFP