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Familien-Drogenhandel gestoppt
- ND-es ABC
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Die Familie „Vokkri“: Der albanische Clan, der Spanien mit Drogen überschwemmt und Polizisten besticht.
Die Guardia Civil und die Nationalpolizei haben diese bekannte Familie als einen der größten Drogenexporteure Spaniens identifiziert.
Der Drogenhandel verläuft zyklisch, und immer wieder taucht ein neuer Akteur auf, der versucht, ihn zu beherrschen.
Dies war bei der Mocro-Mafia, dem Balkan-Kartell und der türkischen Mafia der Fall – Eine der mächtigsten Familien diesbezüglich ist derzeit die Familie „Vokkri“, die laut Berichten der Guardia Civil,Millionen mit dem Kokainhandel verdient und sogar schon Polizisten bestochen hat.
Die Ermittler der Guardia Civil dokumentierten akribisch jeden Schritt dieser kriminellen Organisation. Ihr Einfluss reichte bis zur Korruption von Drogenfahndern mit jahrzehntelanger Erfahrung in diesen Ermittlungen.
„Es handele sich um eine internationale Organisation mit starkem Familiencharakter, die hauptsächlich in Ibiza, Barcelona und Valencia ansässig sei.
Sie sei verantwortlich für die Einfuhr großer Mengen Kokain, Haschisch
und Waffen nach Spanien und stütze sich dabei auf ihre internationalen albanischen Kontakte, die eine gewisse globale Kontrolle im Drogenhandel ausüben“, heißt es in einem der Polizeiberichte.
Dieser Clan wurde angeblich von Emanuele Vokkri, Donald Vokkri, Robert Muka und Mario Vreta angeführt. …..

….. Die übrigen Mitglieder waren Rumänen und Albaner mit engen Verbindungen zu dieser Familie.
Die Operationen der kriminellen Organisation stützten sich auf Stefan Milojevic Bjekovic, den Sohn eines ehemaligen Fußballspielers des FC Mallorca, Anführer der Neonazi-Motorradgang United Tribuns – Spanien und
MMA-Kämpfer, der auch, wie auch alle anderen Mitglieder, vor kurzem verhaftet wurde.
Bild Quelle: abc-es