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Madrider fliehen vor Horror-Immobilienpreisen
- ND-es XATAKA
- Wirtschaft
Die Vororte waren schon immer ein Zufluchtsort für diejenigen, die vor den hohen Immobilienpreisen Madrids flohen.
Das hat sich nun geändert – In Städten wie Alcobendas, Móstoles oder Getafe steigen die Preise schneller als in Madrid.
Angesichts exorbitanter Preise und drakonischer Auflagen blieb vielen Madridern, die ein Haus kaufen wollten, jahrelang nichts anderes übrig, als sich außerhalb der Hauptstadt, im Großraum Madrid, umzusehen.
Die Logik dahinter war einfach: Sie konnten sich vielleicht keine Wohnung am Paseo de la Castellana leisten, aber in Alcobendas, Coslada, Leganés oder Móstoles, Städten mit relativ guter Anbindung an Madrid und einem „freundlicheren“ Immobilienmarkt, schon.
Das Problem ist, dass diese Unterkünfte rapide immer weniger werden.
Wo soll ich ein Haus kaufen?
Früher war die Antwort klar – Man kaufte, wo immer es ging, doch der Markt bot meist genügend Flexibilität, sodass man den Ort, an dem man leben wollte – sei es aus familiären Gründen, wegen persönlicher Bindungen oder aus beruflichen Gründen – nicht verlassen musste.
In den letzten Jahren hat diese Flexibilität in Städten wie Madrid oder Barcelona jedoch immer mehr abgenommen, sodass Käufer gezwungen sind, ihre Zukunft in weiter entfernten Ballungsräumen zu suchen. …..

….. So gibt es mittlerweile nicht wenige Spanier:innen, welche die Vorteile von Homeoffice und verbessertem öffentlichen Nahverkehr nutzen und beschließen, ihre Sachen zu packen und Dutzende (oder sogar Hunderte) Kilometer weit wegzuziehen, ohne ihren Job in Madrid aufzugeben.
Bild Quelle: xataka-es