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Der spanische Killer - Eukalyptusbäume

Manche wissen es vielleicht gar nicht, aber in Spanien gibt es ein ernstes Problem mit Eukalyptusbäumen, deren Zahl täglich in alarmierenden Ausmaßen wächst.

Ohne näher darauf einzugehen, ist die am weitesten verbreitete Art, „Eucalyptus globulus“, für die Flussbiodiversität in Regionen wie Galicien extrem kontraproduktiv.

Eine Studie der Universität Vigo, die rund zwanzig Bäche in der Provinz Pontevedra untersuchte, bestätigte die negativen Auswirkungen der vermeintlich„harmlosen“ Eukalyptusbäume.

Laut den Experten verringert eine starke Präsenz dieser Bäume (ohne angemessenen Abstand) den „Reichtum und die Vielfalt“ von Fluss-Regionen.

Eukalyptusbäume sind keine guten Freunde der Artenvielfalt galicischer Flüsse.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Vorhandensein von Eukalyptusblättern zwar keinen Einfluss auf die „Gesamthäufigkeit“ der Makroinvertebraten hat, jedoch den „Reichtum und die Vielfalt“ dieser Gemeinschaften verringert.

Forscher weisen auf den geringen Nährstoffgehalt von Eukalyptusblättern im Vergleich zu einheimischen Arten hin. …..

….. Die Studie unterstreicht darüber hinaus die Bedeutung des Erhalts großer und vielfältiger Auwälder für eine gesunde Biodiversität und anderer Ökosystemleistungen.

Umwelt-Experten schlagen daher vor, dass die gesetzlichen Abstände für das Pflanzen von Eukalyptusbäumen (15 Meter in Flüssen mit einer Breite von mehr als 2 Metern) zukünftig auch auf „kleinere Bäche“ zwingend angewendet werden müsse.

Bild Quelle: econoticias-es