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Hausbesetzer lassen nicht locker

Das Problem der Hausbesetzungen in Spanien war und ist immer noch ein großes Problem für die Vermieter.

Angesichts der Rechtsunsicherheit haben sich viele Bürger dazu entschieden, ihre Wohnungen nicht zu vermieten, was die Suche nach einer Immobilie erschwert und die Preise weiter in die Höhe treibt.

Hausbesetzungen sind ein soziales und rechtliches Phänomen, das in den letzten Jahren zugenommen hat und bei dem sich Bürger ohne die Zustimmung des Eigentümers illegal in die Wohnung eines anderen begeben.

Angesichts dieses Problems hat die Regierung vor kurzem ein neues Gesetz zur Bekämpfung von Hausbesetzungen verabschiedet, das mit dem Inkrafttreten des Organgesetzes 1/2025 über Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz des öffentlichen Justizdienstes verabschiedet wurde.

Dieses neue Gesetz hat bei den Vermietern große Erwartungen geweckt.

Die Verordnung bietet jedoch praktisch keine Änderungen, und Hausbesetzer haben bereits Wege gefunden, um auch der neuen Gesetzgebung zu trotzen.

Analysiert man die neue Verordnung im Detail, so gibt es mehrere Schlupflöcher, die es den Hausbesetzern ermöglichen, das Gesetz, die Räumung zu umgehen und illegal in der Immobilie zu bleiben, zumindest solange, bis ein Gerichtsverfahren eine Räumung anordnet.

Wird eine Anzeige nicht innerhalb der ersten 48 Stunden der Hausbesetzung erstattet, so dass die Polizei gezwungen ist, die Hausbesetzer zu vertreiben, gibt es viele Möglichkeiten für sie, in der Immobilie zu bleiben. …..

….. Laut Carmen Giménez, Anwältin bei G&G Abogados, kann aus einem Schnell-Verfahren ein langwieriger und kostspieliger Prozess, der mehrere Monate dauern kann, werden.

Und zwar genau dann, wenn Essensmarken (Bedürftigkeit), falsche Verträge und sogar manipulierte Zeugenaussagen vorgelegt werden.

Bild Quelle: larazon-es