Spanien Nachrichten
Obdachlose Arbeiter auf Ibiza
- ND-es ELDIARIO
- Recht
Aufgrund der Zwangsräumungen sind die Elendsviertel in eines der exklusivsten Viertel der Insel Ibiza umgesiedelt – Die meisten von ihnen arbeiten im Tourismussektor, teilweise in Luxusvillen, andere haben sich dazu entschieden, dauerhaft aufs Festland zu ziehen.
Einem Wohnwagenbesitzer droht eine Geldstrafe von bis zu 40.000 Euro, wenn er ohne Genehmigung nach Ibiza einreist und in einem ländlichen Gebiet parkt.
„Arsenio Rivera“ steigt aus seinem Wohnwagen, eine Mütze auf dem Kopf. Sie ist rot und patriotisch: Vorne prangt ein Wappen (eine Burg, ein Löwe, vier Balken und Ketten, drei Lilien, eine Granate, zwei Säulen, ein Plus Ultra, eine Krone) und darunter nur ein Wort „Spanien“.
Doch dieser Mann, der um die Fünfzig zu sein scheint, ist kein Fan der spanischen Nationalmannschaft,
Und er verbringt seinen Urlaub auch nicht auf einem Campingplatz an der Mittelmeerküste.
„Arsenio“ ist Paraguayer und verheiratet – Er lebt seit knapp anderthalb Jahren auf dieser Seite des Atlantiks – Er hat keine Aufenthaltserlaubnis.
Der Wohnwagen ist sein Zuhause, ein Nomadenhaus. …..

….. Mit dem Geld, das er schwarz verdient – als Maurer oder
Reinigungskraft in diversen luxuriösen Villen – kann er sich einfach nichts anderes leisten, zumindest nicht auf Ibiza.
Das paraguayische Paar ist aber längst keine Ausnahme – Sie sind Teil einer unsichtbaren Volkszählung.
Sie sind nicht registriert, wobei die genaue Anzahl solcher in Spanien lebender Menschen noch ermittelt werden muss.
Bild Quelle: eldiario-es