Spanien Nachrichten

Spaniens "ewiges" Thema - Rauchverbot

Die Regierung hat vor Kurzem Beschränkungen hinsichtlich elektronischer Zigaretten eingeführt, Dampfer jedoch außen vor gelassen.

Einen Monat nach der Debatte über ein hypothetisches Rauchverbot auf Terrassen kommt es zu einer Änderung der Anti-Raucher-Gesetzgebung – Eines, das nichts mit Terrassen zu tun hat, sondern elektronische Zigaretten betrifft.

Letzte Woche verabschiedete der Ministerrat einen Königlichen Erlass mit dem Ziel, Aspekte der Anti-Raucher-Gesetzgebung mit denen für elektronische Geräte zu vereinheitlichen – Das Gesetz betrifft jedoch nur eine Kategorie der letztgenannten Kategorie, nämlich die E-Zigaretten, welche Tabak erhitzen.

Das Dekret verbietet aromatisierte Versionen von Tabak: Filter, Blättchen oder Kapseln, welche die den  eigentlichen Geschmack des Tabaks verändern – Es handelt sich also letztlich nur um die Verlängerung eines Verbots , das bei einigen Produkten bereits seit Jahren gilt.

Neben dem Verbot dieser Aromastoffe verbietet das Dekret auch Produkte, die den Rauch intensivieren, sowie Filter, Blättchen oder Kapseln,
die zusätzlich Tabak oder Nikotin enthalten.

Wobei die Änderungen sich nicht auf „Dampfer“ auswirken. Diese sind allerdings unter denen, die E-Zigaretten bevorzugen, die beliebtesten Geräte. …..

….. „Vapes“, die, wie der Name schon sagt, verdampfen eine Flüssigkeit – Diese kann Nikotin enthalten – Der entstehende Dampf wird dann vom Benutzer inhaliert.

Eine andere Variante der Elektronischen Zigarette erhitzt den Tabak ohne Verbrennung und setzt dabei einen Stoff in Form eines Aerosols frei.

Dieser Stoff ist nach Angaben der Industrie völlig geruchlos.

Da es keine Verbrennung, hinsichtlich des Tabaks gibt, hinterlassen diese Produkte natürlich auch keine Asche.

Bild Quelle: xataka/es