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Spanien - Die archäologische Goldgrube Europas!

Es gibt Orte, die man nicht einfach nur besucht, sondern mit allen Sinnen erfährt – So ergeht es einem in „Guadix“, einer der Städte mit der größten historischen Kontinuität auf der Iberischen Halbinsel und einer der einzigartigsten Kulturlandschaften Südeuropas.

Hier ist Geschichte nicht in Museen eingeschlossen: Sie findet sich unter der Erde, in den Hügeln, in den Straßen und in der lebendigen Architektur.

In dieser Stadt im Nordosten der Provinz „Granada“ existieren römische Ruinen, andalusische Befestigungsanlagen, prächtige christliche Kirchen und ganze, in den Lehm gehauene Stadtviertel nebeneinander.

Das repräsentativste Symbol für die Beziehung zwischen Mensch und Territorium ist das Höhlensystem von Guadix, eine in der damaligen Zeit bedeutendste bewohnte Höhlenlandschaft Europas.

Um Guadix zu verstehen, muss man in seine römische Vergangenheit zurückblicken, als es als „Acci“ bekannt war, eine strategisch wichtige Kolonie im Südosten der Iberischen Halbinsel. Der Begriff „Accitania“ und die heutige Einwohnerbezeichnung „Accitano“ leiten sich von diesem Namen ab und spiegeln ein kulturelles Erbe wider, das bis heute fortbesteht.

Die Stadt war ununterbrochen von Römern, Westgoten, Andalusiern und Christen bewohnt, was die Überschneidung architektonischer und kultureller Stile in ihrem Stadtbild erklärt. …..

….. Eine der wichtigsten archäologischen Entdeckungen war das „römische Theater“ aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.

Es wurde 2007 bei Stadtbauarbeiten gefunden und bestätigte die Bedeutung des antiken „Acci“ innerhalb des Netzes römischer Städte.

Bild Quelle: a24-es