Spanien Nachrichten
Spaniens Fischer ertrinken in Treibstoffkosten
- ND-es LAVOZDIGITAL
- Wirtschaft
Provinz Cádiz – Fischer in „Barbate“ ertrinken in Treibstoffkosten: „Das Rausfahren zum Fischen kostet uns jetzt mehr als 4.000 Euro.“
Da viele ihrer Schiffe aufgrund der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Dieselkosten im Hafen liegen, warnen die Reeder vor Streiks, falls die Regierung keine „wirkungsvolleren“ Maßnahmen ergreift.
Der Beginn des Jahres 2026 gestaltete sich für die Branche besonders schwierig – Januar und Februar waren von einer anhaltenden Sturmserie geprägt, die die Fischereiflotten wochenlang am Auslaufen hinderte.
Verschärft wird die Situation durch ein seit Langem bestehendes Problem: die Unfähigkeit, in marokkanischen Gewässern zu fischen, nachdem das Abkommen mit dem afrikanischen Land nicht verlängert wurde.
Darüber hinaus leiden die Beschäftigten der Fischereiindustrie weiterhin unter den Folgen der Invasion der asiatischen Alge *Rugulopteryx okamurae*, deren Ausbreitung die Fänge zahlreicher Arten verringert und die Fischereitätigkeit erschwert.
In diesem ohnehin schon schwierigen Umfeld stehen die Reeder von Barbate vor einer neuen Herausforderung: „dem Anstieg der Treibstoffpreise“.
Der Krieg im Iran und die steigenden Treibstoffpreise belasten die Fischerei in Barbate und der gesamten Provinz Cádiz schwer. …..

….. Ein Fischer berichtete: „Jede Fahrt kostet mich über 4.000 Euro an Treibstoff.“
Die Boote haben einen Treibstofftank mit einem Fassungsvermögen von rund 10.000 Litern – Am vergangenen Donnerstag erreichte der Dieselpreis 1,30 Euro pro Liter, während er vor dem Krieg bei etwa 0,80 Euro lag.
Die Kosten für eine Tankfüllung sind somit innerhalb eines Monats von 8.000 € auf 13.000 € gestiegen.
Bild Quelle: lavozdigital-es