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Spanische Jäger - "Alkohol- bzw. Drogentests"

Jäger in Spanien werden von einer Umwelt- und Tierschutzgruppe aufgefordert, regelmäßige Alkohol- und Drogentests durchzuführen, um Unfälle zu vermeiden.

In Alicante wurde nämlich im November letzten Jahres ein Radfahrer aus Versehen erschossen.

Die Franz-Weber-Stiftung fordert, dass die Jagd wie jeder Verbandssport behandelt und mit „Anti-Doping“-Kontrollen reguliert wird, um die Jagd im Rausch zu verhindern.

In den letzten 15 Jahren gab es in Spanien nach Angaben dieser Stiftung 125 Todesfälle und mehr als 700 Verletzungen. „Hinter den Vorfällen und Todesfällen steht ein allgemeiner Verdacht: der Konsum von alkoholischen Getränken und anderen Betäubungsmitteln“, so die Ermittler.

„Die Jagd sollte als föderale Sportart regelmäßig Anti-Doping-Kontrollen unterzogen werden. Sowohl die Guardia Civil als auch die Umweltbeauftragten sollten Kontrollen durchführen, entweder stichprobenartig wie in jedem Sport oder bei Verdacht. 

Die Franz Weber Stiftung fügte hinzu: „Die einzig akzeptable Rate (Konsum von Rauschmitteln, egal welcher Art) beim Tragen von Waffen, sei die NULL-Rate“ !

Bild Quelle: larazon/es