Spanien Nachrichten
Spaniens Unternehmen ächzen unter Steuerlast
- ND-es VOZPOPULI
- Steuer
Der Steuerdruck in Spanien steigt weiter, insbesondere für größere Unternehmen. Die Führung eines Unternehmens in Spanien ist sehr teuer,
vor allem für Giganten wie El Corte Inglés, Ikea oder Carrefour.
Der Druck hat so stark zugenommen, dass große Einzelhandelsunternehmen, die dem Arbeitgeberverband „Anged“ angehören, mittlerweile mehr für Steuern als für Gehälter ausgeben.
Dies geht aus den Daten des „Wirtschaftsberichts des Handels 2025“ hervor, der von dem oben genannten Arbeitgeberverband erstellt wurde und in dem angegeben wird, dass seine Unternehmen ihre Sozial- und Steuerbeiträge auf fast 13 Milliarden Euro erhöhen mussten.
Die 24 Unternehmen der Anged-Gruppe , darunter El Corte Inglés, Carrefour, Ikea, Alcampo, C&A und Eroski, zahlen bereits 6,826 Milliarden Euro an die öffentlichen Kassen (Steuern), während sie für Mitarbeitervergütungen, einschließlich Gehälter und Weiterbildungen, „nur“ 6,066 Milliarden Euro bereitgestellt haben.
Das Verhältnis der Beiträge dieser Konsumgüterunternehmen beträgt somit 53 % hinsichtlich Steuern und 47 % für Gehälter.
Die Präsidentin des Arbeitgeberverbandes, „Matilde García Duarte“, betonte, dass der Beitrag großer Vertriebsunternehmen zum Staatshaushalt „sehr wichtig“ sei, da es mit diesem Beitrag möglich sei, „die für die Entwicklung des Landes so notwendigen öffentlichen Maßnahmen durchzuführen“. …..

….. Das Investitionsvolumen der „Anged-Unternehmen“ in Spanien hat sich derweil gegenläufig entwickelt und
ist auf 1,123 Milliarden Euro gesunken.
Das sind 200 Millionen weniger als der Rekordwert von 2023, als die Unternehmen des Verbandes 1,356 Milliarden Euro investierten.
Bild Quelle: vozpopuli-es