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Das verlassene Kloster

Ein vier Kilometer lange Weg, der sich durch Pinienwälder schlängelt, beginnt in der Stadt Sebúlcor und führt zu einem Aussichtspunkt am Rande der Klippe.

Am Ausgang von Sebúlcor entlang der Schotterpiste weist ein Schild darauf hin, dass man den Naturpark Hoces del Duratón (Segovia) betritt – Er ist das Ergebnis einer Millionen Jahre geologischen Entwicklung, in der der Fluss Kalksteinfelsen ausgehöhlt und eine spektakuläre Schlucht geschaffen hat.

Und genau in dieser „Herr der Ringe“ Region befindet sich ein uraltes Kloster.

Eine Straße, welche etwa vier Kilometer lang und in keinem sehr guten Zustand ist, schlängelt sich durch die Pinienwälder der Stadt und endet auf einem sandigen Parkplatz.

Wobei diese Strasse, die einzige ist, welche es einem ermöglicht zum Kloster „Nuestra Señora de los Ángeles de la Hoz“ zu gelangen.

Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert erbaut, wahrscheinlich hat es aber bereits im 8. Jahrhundert eine Einsiedelei, exakt an der gleichen Stelle, dort gegeben.

„Dieser Schotterweg sollte asphaltiert werden“ – So ein Bewohner von Sebúlcor. Aber der Provinzrat scheint diesbezüglich Einwände zu haben. …..

….. „Die Abgase der Autos könnten den Baumbestand (Kiefern) gefährden, zudem nähme der Tourismus wohl deutlich zu, was zwar Vorteile aber auch jede Menge Nachteile mit sich brächte“. 

Nach etwa 250 Metern vom Parkplatz entfernt erreicht man eine steile Klippe.

Von dort aus kann man das Kloster hervorragend sehen (Aussichtspunkt).

Dutzende Gänsegeier, der über 700 im Naturpark registrierten Paare, fliegen über die Schlucht – Aber „Achtung“, einige Schritte vom Rand des Plateaus entfernt bleiben !

Bild Quelle: epe/es