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Die süsse/salzige Reiseroute

Die sowohl „süße“, als auch „salzige“ Landschaft von „Sigüenza“ und „Atienza“ ist die neueste spanische Ergänzung zur vorläufigen Liste (2024) des UNESCO- Weltkulturerbes.

Wobei dieses Gebiet, im Norden der Provinz Guadalajara gelegen, gleich etliche Schätze beherbergt.

Eine zwar etwas seltsame Bezeichnung einer spanischen Landschaft, taucht man aber in diese ein, so wird der Name verständlich.

Er basiert auf der Tatsache, dass hier die Flüsse „Dulce“ und „Salado“, Nebenflüsse des Henares, durch fließen.

Und abgesehen von der besonderen Landschaft, so bietet diese Region sowohl ein beachtenswertes historisches, als auch künstlerisches Erbe.

Dieses spiegelt sich nicht nur in „Sigüenza“ und „Atienza“ wider, auch in den zahlreichen Dörfern, welche sie umgeben, kann man es entdecken.

Aufgrund der Vielzahl von Sehenswürdigkeiten sollte der Interessierte auf jeden Fall mehr als ein Wochenende für diese kleine Ecke von Guadalajara einplanen.

Denn überall in der Gegend gibt es wahre Schätze zu bestaunen.

Zum Beispiel „Palazuelos“, ein kleines Dorf, welches immer noch die gleichen Ausmaße wie im 15. Jahrhundert hat.

Darüber hinaus gleicht der gesamte Komplex einem Museum mit mittelalterlicher Stadtplanung.

Etwa drei Kilometer entfernt liegt „Carabias“ , ein weiteres kleines Dorf, welches mit einer imposanten romanischen Kirche und einer sehenswerten Säulengalerie aufwartet.

Nicht zu vergessen „Ríosalido“ mit seiner Kapelle von Don Pedro Gálvez und
Doña Ana Velázquez sowie ihr exquisites Grabdenkmal.

Gassen, die von Palästen und Adelshäusern überragt werden, sind in dieser Region keine Seltenheit.

Bild Quelle: ondacero/es