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Studentenwohnheime - Alternative zu Ferienwohnungen

Besucher Spaniens können ihren Urlaub insofern mit ruhigerem Gewissen genießen, indem sie eine Unterkunft wählen, die nicht zur wachsenden Wohnungskrise des Landes beiträgt.

Während in den großen Städten Spaniens weiterhin Proteste gegen Ferienwohnungen stattfinden, werden versierte Reisende angehalten, doch mal eine Alternative auszuprobieren – Studentenwohnheime, welche ansonst während der Sommermonate leer stünden.

Der starke Anstieg der Mietobjekte, welche lediglich zu touristischen Zwecken genutzt wird, löst derzeit bei immer mehr Spaniern:innen größte Empörung aus.

Sie machen sogenannte „Aasgeierfonds“ dafür verantwortlich, diese kaufen den Wohnungsbestand auf und treiben die Mietpreise in ein für den normalen Spanier unerschwingliches Maß in die Höhe.

Im historischen Zentrum von Malaga sind fast die Hälfte (42 %) der Immobilien Ferienwohnungen, während es im benachbarten Barrio La Merced erstaunliche 69 % sind.

In Barcelona liegt der Prozentsatz inzwischen bei 43 %.

Diese Statistiken führten vor 2 Wochen erneut zu landesweiten Protesten, bei denen Hunderttausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum demonstrierten.

Die Tourismusexpertin Lily Smith von „UniversityRooms.com“ erklärte: „Viele von uns möchten diesen Sommer zwar nach Spanien reisen, doch nur wenige möchten das Gefühl haben, dass wir durch unseren Urlaub den Einheimischen wichtige Unterkünfte wegnehmen. …..

….. In beliebten Reise-Regionen wie Andalusien bieten Universitätszimmer Besuchern eine durchaus akzeptable und darüber hinaus auch kostengünstige Option. 

Die Residencia Universitaria Alberto Jimenez Fraud in Malaga verfügt über 90 Apartments mit eigenem Bad, Wohnzimmer und Kochnische, deren Preise sich auch im August, der Urlaubs-Hauptsaison nicht ändern.

Weitere Optionen sind die Abay Moncloa Residencia in Madrid und das erstklassige BLAU Student Housing in Barcelona mit klimatisierten Studio-Apartments.

Bild Quelle:  theolivepress-es