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Weideflächen beugen Bränden vor!
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Die Weideflächen in der Dehesa de Navalvillar kommen dem Vieh zugute und beugen Bränden vor.
Der Gemeinderat von Colmenar Viejo hat eine neue Weidesaison eingeleitet – Im Rahmen dieser Aktion dürfen Rinder, Pferde und Esel bis zum 22. September in diesem Naturschutzgebiet grasen.
Die Initiative zielt darauf ab, die lokalen Viehhalter während der heißesten Monate des Jahres zu unterstützen und dabei die reichhaltigen Weideflächen und Quellwasser der Dehesa (Weidegebiet) zu nutzen. Die Weiden in der Dehesa de Navalvillar kommen dem Vieh zugute und tragen außerdem zur Brandverhütung bei, indem sie die Ansammlung trockener Vegetation reduzieren, die das Risiko von Sommerbränden erhöht.
Sie verhindern Brände auf einer Fläche von über 1.100 Hektar.
Die traditionelle Viehhaltung hat sich in den spanischen Bergen zu einem natürlichen Schutzschild gegen Waldbrände entwickelt. Indem die Tiere trockene Vegetation fressen, beseitigen sie das Brennmaterial, das Sommerbrände anfacht, und erhalten so das ökologische Gleichgewicht wertvoller Landschaften wie der Dehesas (Weidegebiete).
Diese Praxis entlastet zudem die lokalen Erzeuger in Zeiten schwerer Dürre.
Der Zugang zu städtischen Weideflächen ermöglicht es ihnen, die Futterkosten zu senken und so das Überleben vieler kleiner Familienbetriebe trotz der derzeit hohen Preise zu sichern.
Die Kampagne wird den ganzen Sommer über aktiv bleiben . Mehr als 1.100 Hektar werden wieder für die Viehhaltung genutzt. …..

….. Der Zugang zu diesem Naturgebiet ist für viele Höfe im Frühjahr und Sommer eine wichtige Kosten-Einsparung.
Viehhalter können es zu vergünstigten Konditionen nutzen, die unter den üblicherweise auf Privatbetrieben geltenden Preisen liegen.
Darüber hinaus stellt der Zugang zu natürlichem Quellwasser ebenfalls einen bedeutenden Vorteil dar – Das Projekt verbindet wirtschaftliche Aktivitäten mit Umweltschutz.
Nachhaltige Landwirtschaft gewinnt in Spanien derzeit zunehmend an Bedeutung.
Bild Quelle: ecoticias-es