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Wiederaufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs verzögert sich

Die ursprünglich für den 8. Februar geplante Wiederaufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs zwischen Málaga und Madrid verzögert sich.

„Renfe“ peilt nun für März für die Rückkehr des AVE-Hochgeschwindigkeitszuges an.

Der Betrieb war am 18. Januar nach dem tragischen Zugunglück in Adamuz eingestellt worden – In der neuesten Aktualisierung des Alternativverkehrsplans, die dem spanischen Nachrichtendienst „SUR“ vorliegt, hält der Betreiber nun den März für die Wiederaufnahme des Betriebs fest.

Als Grund für die Verzögerung werden unter anderem „durch Witterungseinflüsse verursachte Infrastrukturschäden“ genannt.

Diese Situation zwingt Reisende zwischen Málaga und Madrid weiterhin dazu, auf Flugzeug oder Bus zurückzugreifen – Renfe verkauft nämlich aktuell keine AVE-Tickets für die Strecke zwischen den Bahnhöfen „María Zambrano“ und „Puerta de Atocha Almudena Grandes“.

Die ersten verfügbaren Tickets sind aller Wahrscheinlichkeit nach am 1. März erhältlich.

Nutzer müssen sich daher mit einer komplexen Situation auseinandersetzen, die zu höheren Flugpreisen und Schwierigkeiten für die regionale Wirtschaft führt, welche stark von der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Málaga und Madrid abhängig ist.

Hoteliers warnten bereits letzte Woche vor einem Buchungsrückgang von 30 Prozent – Wobei dies nur eine Folge der Verschiebung der 
Wiedereröffnung ist.

So ist die Verzögerung der Wiederaufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs nach Málaga gleich auf eine Reihe tragischer Ereignisse zurückzuführen. …..

 

….. Neben dem bereits erwähnten Zugunglück, bei dem 46 Menschen ums Leben kamen, fegen derzeit eine Reihe von Stürmen über die Provinz hinweg und trifft die Region „Ronda“ besonders schwer.

Darüber hinaus ereignete sich am vergangenen Donnerstag ein Erdrutsch in „Álora“.

Sollte die Verbindung ab dem 1. März wiederhergestellt sein, wäre Málaga 43 Tage lang ohne AVE-Hochgeschwindigkeitszugverbindung nach Madrid gewesen.

Bild Quelle: diariosur-es