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Malaga erlebt schwere Verluste - Stromausfall

Der massive Stromausfall, der am 28. April große Teile der Iberischen Halbinsel lahmlegte, hat in Málaga erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht.

Die spanische Unternehmerkonföderation CEOE schätzt den landesweiten Verlust auf etwa 1,6 Milliarden Euro, was rund 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Für Málaga bedeutet dies einen wirtschaftlichen Schaden von etwa 45 Millionen Euro, wie die spanische Tageszeitung „Diario SUR“ berichtet.

Die lokale Unternehmervereinigung „CEM“ betonte die Komplexität der Schadensbewertung auf provinzieller Ebene.

Die Auswirkungen variieren je nach Dauer des Strom- und Telekommunikationsausfalls. In einigen Fällen kehrte die Normalität erst in den frühen Morgenstunden zurück, was den Betrieb vieler Unternehmen und öffentlicher Dienste erheblich beeinträchtigte.

Besonders betroffen waren der Einzelhandel und die Gastronomie. Neben direkten Verlusten durch verdorbene Waren und entgangenen Umsätzen sind auch indirekte Schäden durch abgesagte Veranstaltungen und Reisen zu verzeichnen.

Bild Quelle: costadelsol-es