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Mindestlohn Erhöhung kostet Arbeitsplätze

Die Zahl der registrierten Hausangestellten sinkt nach der Mindestlohnerhöhung und erreicht wieder das Niveau von vor 14 Jahren.

Wobei diese Dienstleistung in Spanien neben der Landwirtschaft eine der am stärksten vom Kostenanstieg betroffenen Sektoren ist – So hat sie seit Beginn des Anstiegs des Indikators insgesamt fast 200.000 Mitglieder verloren.

Gleichwohl schlägt Yolanda Díaz vor, den Mindestlohn auf mindestens 1.200 Euro netto pro Monat anzuheben.

In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur ist man sich über die Folgen der Erhöhung des Mindestlohns (SMI) für die Beschäftigung nicht im Klaren, die Statistiken sind jedoch aufschlussreich.

Bei der Analyse der Beschäftigungsentwicklung in Sektoren, die so empfindlich auf eine Erhöhung des Indikators reagieren wie Hausangestellte oder Landarbeiter, sind die Daten jedoch nicht zutreffend – Wobei sich der Arbeitsmarkt nie linear verhält – Denn die Zahl der Erwerbstätigen (derzeit über 21 Millionen) ist stets von Höhen und Tiefen geprägt.

Seit die Regierung von Pedro Sánchez 2019 mit der Erhöhung des Mindestlohns begann, ist dieser um 60 % gestiegen.

Im gleichen Zeitraum gingen hinsichtlich „Hausangestellten“ fast 70.000 Arbeitsplätze verloren, in der Landwirtschaft sogar mehr als 100.000.

Insgesamt sind in 6 Jahren rund 200.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. …..

….. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der steigenden Kosten auf die Geldbeutel von Familien und Rentnern, die zudem auch für den Rückgang der Anzahl der Hausangestellten verantwortlich waren.

Nebenbei büßten Kleinstunternehmen aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns 350.000 Stellen ein.

Bild Quelle: abc-es