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"Regenerative Landwirtschaft" heißt das Zauberwort

Realität ist, dass die Welt kein einziges der zahlreichen Ziele zur Beendigung der Umweltzerstörung erreicht hat – Daher ist es absolut notwendig, landwirtschaftliche Systeme zu überdenken, um die Vielfalt zu verbessern und Kohlenstoff in Biomasse und Boden zu speichern.

Und das kann nur durch ein gemeinsames Engagement für eine regenerative Landwirtschaft erreicht werden – So einhellig spanische Agrar- Wissenschaftler.

Regenerative und nachhaltige Landwirtschaft ist ein Ansatz, der darauf abzielt, die Schäden, welche den Böden durch alte Praktiken entstanden sind, zu nivellieren.

Es ist ein entscheidender erster Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines ganzheitlichen Systems, das wieder den Reichtum der Natur in die Welt zurück holen soll.

Ein Landwirt kann zunächst den Einsatz externer Inputs, wie zum Beispiel Pestizide, reduzieren und schließlich den Zustand seines Landes soweit verbessern, dass er überhaupt keine Pestizide mehr benötigt.

Wenn bodenanreichernde Maßnahmen (wie das Pflanzen von Schattenbäumen zum Schutz und zur Nährstoffversorgung des Bodens) auf allen Fronten umgesetzt werden, entsteht so nach und nach ein regeneratives Landwirtschaftssystem.

Dank des Engagements einzelner Erzeuger für diese nachhaltigen Praktiken ist die regenerative Landwirtschaft derzeit in Europa ein wachsendes Phänomen – Doch um das Ganze voranzutreiben, sind neue Ideen erforderlich. …..

….. Und eine davon ist das Pilotprojekt „Navarra 360º“, das die gesamte
Wertschöpfungskette mit einbeziehen will – „Von den Produzenten über die Genossenschaften, Händler, Finanzinstitute bis hin zu öffentlichen und privaten Organisationen.“

Nach einem Jahr Arbeit macht dieses Projekt in Spanien bereits Schule – Insgesamt 15 Landwirte, welche schon seit geraumer Zeit nachhaltige Techniken entwickeln, haben sich mit mehr als 1.500 Hektar extensivem Anbau dem Projekt angeschlossen – Weitere 19 werden in Kürze erwartet.

Bild Quelle: econoticias-es