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"Seriola" von Alicante nach Japan

Seriola oder Lechola. Ein und derselbe Fisch, aber mit unterschiedlichem Namen, je nach Gebiet des Mittelmeers in dem er gefangen wird.

Von Alicante über die Balearen nach Andalusien und anschließend nach Japan, wo dieser Fisch nach dem Roten Thun die zweithöchste Wertschätzung genießt.

Das Ministerium hat bereits grünes Licht für das von der Firma Alicante Aquacultura vorgelegte Projekt gegeben, bis zu 600 Tonnen dieses Fisches pro Jahr in einer Fischzucht im Hafen von Alicante in einer 9.000 Quadratmeter großen Anlage zu züchten.

Das Unternehmen hat dem Hafen mitgeteilt, dass sich die Investition auf zwei Millionen Euro belaufen und 20 Dauerarbeitsplätze geschaffen werden.

Der Seriola zeichnet sich durch die gute Qualität seines Fleisches aus, das dem des Wolfsbarschs ähnelt und ist eng mit dem Thunfisch verwandt. Als solche hat er große ernährungsphysiologische Eigenschaften.

Er liefert Eiweiß, Kohlenhydrate und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem enthält er Mineralien wie Eisen, Kalium, Kalzium, Zink und die Vitamine E, A, B, B9, B12 und B3.

Seine Einführung als Aquakulturfisch ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und intensiver Pflege dieser Fischart.

Bild Quelle: Áxel Álvarez