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Spanien wird ökologisch und verzehrt selbst

Eine Bastion des ökologischen Landbaus im Herzen der Bucht von Cádiz.

„Pedro Vega“, der Schweißer, der im Herzen der Landschaft von Cádiz eine ökologische Oase geschaffen hat, baute mit eigenen Händen einen Bauernhof, auf dem er Wein und Lebensmittel ohne Chemikalien produziert.

Tief in der „Cañada Real de Medina“, in der Gemeinde „Puerto Real“, liegt eine Bastion des ökologischen Landbaus, ein wahres Paradies, wo die Zeit stillzustehen scheint und alles noch nach alter Tradition funktioniert.

Technologie und Pestizide sindhier verboten, und selbst die Heilmittel für Olivenbäume sind eher hausgemacht so wie ein Kuchen.

Verantwortlich für diese Oase inmitten einer naturbelassenen Region (Cádiz) ist „Pedro Vega“, ein 66-jähriger gebürtiger „Puerto Realer“ und gelernter Schweißer, der nach seiner Arbeit auf Werften und im Delphi-Werk beschloss, sich ganz seiner zweiten großen Leidenschaft zu widmen: Der ökologischen Landwirtschaft.

Pedro setzte einst bis zu 18 Gärtner ein, die ihm dabei halfen sein Projekt umzusetzen.

„Das ist eine enorme Arbeit für mich allein“ – „Und nicht nur das“ – „Die Gartenpflege kostet rund 400 Euro im Monat, inklusive Wasser, Strom und allem anderen“ – „Wir haben die Kosten geteilt“.

„Wir haben alle dafür gesorgt, dass der Garten perfekt aussieht, und dann haben wir geerntet“ – „Nichts davon wird verkauft“ – „Alles ist für den Eigenbedarf“, erklärt Pedro. …..

….. Alle lieben die Ruhe in Pedros Paradies, die Umgebung sowie die Natur.

Darüber hinaus hat Pedro einige wunderschöne „Granatapfelbäume“ an den Wegesrand gepflanzt.

Weiter hinten befinden sich Hornissenfallen, die Pedro selbst kunstvoll angefertigt hat.

Er ist zudem auch Imker und hatte früher auf dem Grundstück Bienenstöcke, welche köstlichen Honig lieferten.

Bild Quelle: diariodecadiz-es