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Spaniens "Gehalt-Miete" Dilemma

Der Wettlauf zwischen Gehältern und Mieten ist in Spanien mehr als nur unausgewogen.

Wobei die Anhebung der Gehälter annähernd nicht ausreicht, um den starken Anstieg der Mieten in den letzten Jahren auszugleichen – Spanische Familien sehen sich von daher gezwungen immer größere Anstrengungen zu unternehmen, um die monatlichen Zahlungen für ihre Wohnung aufbringen zu können.

Laut der von „Fotocasa“ und „Infojobs“ durchgeführten Analyse „Relación de salarios y vivienda en alquiler en 2024“ hat der durchschnittliche Spanier im Jahr 2024 47 % seines Bruttogehalts für die Miete seiner Wohnung aufwenden müssen, gegenüber 43 % im Jahr 2023.

Im Jahr 2024 schloss der Preis für Mietwohnungen in Spanien mit einem jährlichen Anstieg von 14 % und lag im Dezember bei 13,29 Euro pro Quadratmeter und Monat.

„Der beschleunigte Anstieg der Mieten hat das Lohnwachstum überholt und zwingt die Mieter, derzeit fast 50 % Min. ihres Gehalts oder sogar mehr,  für eine Miete auszugeben – So Mónica Pérez, Direktorin für Kommunikation bei „InfoJobs“.

Damit liegt eine Mietzahlung weit über den von den offiziellen Kontrollorganen empfohlenen 30 % – So María Matos, Studienleiterin und Sprecherin von „Fotocasa“. …..

….. Auch wenn der Einkommens-Anstieg eine leichte Erholung der Kaufkraft darstellt, so haben doch die hohen Inflationsraten der letzten Jahre die finanzielle Leistungsfähigkeit der Familien deutlich verringert, so abschließend die Direktorin gegenüber den Medien.

Bild Quelle: larazon-es