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Spanier sollen weniger arbeiten

Der spanische Arbeitgeberverband steht vor den letzten Stunden der Verhandlungen hinsichtlich „Verkürzung der Arbeitszeit“.

Wobei die wirtschaftlichen Folgen wie folgt eingeschätzt werden:

Die Reduzierung des Arbeitstages auf 37,5 Stunden kostet Unternehmen 1.000 Euro pro Arbeitnehmer und Jahr.

Mehr als 95 % der Beschäftigten im ländlichen Raum, im Gastgewerbe, im Handel und im Immobilienbereich werden davon betroffen sein.

Insgesamt schätzt „Cepyme“, dass 13,5 Millionen Arbeitnehmer von der Arbeitszeitverkürzung ohne Gehaltskürzung profitieren würden.

Die Maßnahme wird direkte Staats-Kosten in Höhe von 12 Milliarden Euro verursachen und beläuft sich unter Berücksichtigung des Wertschöpfungsverlusts sogar auf 42 Milliarden Euro.

Über diese Zahlen hinaus warnt eine Studie davor, dass diese Maßnahme unterschiedliche Manöver der Unternehmen bezüglich einer Anpassung an die entsprechenden Tarife nach sich ziehen wird.

Diese könnten sowohl die Produktion, die Einstellung neuer Arbeitskräfte, aber auch die Arbeitszeiten (Erhöhung der Überstunden) wesentlich beeinflussen.

 

Bild Quelle: abc/es