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Spanische Baustellen bald verwaist !?
- ND-es LARAZON
- Wirtschaft
Der spanische Bausektor leidet derzeit unter einem strukturellen Arbeitskräftemangel von schätzungsweise 700.000 Beschäftigten.
Die Zerstörung eines Teils der Geschäftsstruktur der Branche während der Finanzkrise und die Unattraktivität der angebotenen Arbeitsplätze für viele Arbeitnehmer haben diese Personallücken verursacht.
Der Sektor ist überzeugt, dass diese Lücken – wie in anderen Branchen auch – durch ausländische Arbeitskräfte geschlossen werden können.
Um dies zu erreichen, hat die Bauwirtschaft dem Ministerium für soziale Sicherheit, Integration und Migration ein „Pilotprojekt“ bezüglich sofortiger Integration von 12.000 ausländischen Arbeitskräften in ihre Unternehmen vorgelegt.
Der Arbeitgeberverband und die Gewerkschaften der Branche unterzeichneten Anfang November den aktualisierten VII. – Allgemeinen Tarifvertrag für das Baugewerbe.
Zu den vereinbarten Maßnahmen gehört die Förderung von Initiativen, die den Einstieg von Frauen, Jugendlichen und Migranten in die Baubranche erleichtern sollen.
Um ausländische Arbeitskräfte zu gewinnen, legen sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmervertreter Wert darauf, Programme umzusetzen, die die Integration durch Schulungen für Arbeitnehmer deutlich erleichtert. …..

….. Und zwar für die Arbeitnehmer, welche sich in einer irregulären administrativen Situation befinden.
Eine Erleichterung, welche im Einklang mit dem internationalen Rechtsrahmen und unter Beachtung der in den nationalen einschlägigen Vorschriften festgelegten Arbeitsbedingungen steht.
Zu den angebotenen Berufen gehören einige der gefragtesten
der Branche, wie Maurer, Fliesenleger, Stuckateure, Schalungszimmermänner sowie Bauhelfer.
Bild Quelle: larazon-es