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Spanische Privathaushalte - Milliarden-Einnahmen aus Vermietungen

Während die Immobilienpreise explodieren, haben spanische Haushalte noch nie so viel durch Mieten-Einnahmen verdient.

Im Jahr 2024 beliefen sich die Einnahmen der privaten Haushalte aus vermieteten Immobilien auf 31,5 Milliarden Euro – Dieser Anstieg (neuer Rekord) fällt mit steigenden Immobilienpreisen und dem Tourismusboom zusammen.

Wenn es ums Wohnen geht, war Spanien schon immer ein Land der Eigenheimbesitzer. Vor 20 Jahren besaßen 80 % der Haushalte ein Eigenheim, verglichen mit nur 9,5 %, die zur Miete wohnten, zu einem angemessenen Marktpreis.

Die Dinge haben sich seitdem fundamental verändert – Zwar stellen Familien, welche in ihren eigenen vier Wänden leben noch immer die große Mehrheit dar, doch hat das Mieten von Wohnraum mittlerweile an Bedeutung gewonnen.

Die gestiegene Nachfrage sowie der Boom bezüglich der Vermietung an Touristen haben in den letzten Jahren zu einem enormen Preisanstieg geführt, insbesondere in Großstädten wie Madrid und Barcelona.

Wobei die steigenden Mieten und die Zunahme an Touristenunterkünften
nicht nur den Immobilienmarkt belasten, sondern auch zu immer mehr Protesten führen.

So kam es in Dutzenden spanischer Städte zu der, mittlerweile über die Grenzen Spaniens hinaus, berühmten „Schlüsselrevolution“ – Wobei diese bereits im Oktober des letzten Jahres ihren Anfang nahm. …..

….. Geht es um Mieteinnahmen so denkt man in der Regel an Investmentfonds – Aktuelle Realitität ist aber, dass über 90 % der Immobilien, welche zu derzeitigen Marktpreisen vermietet werden, in den Händen von Privatpersonen sind – Natürliche Personen – Keine Konzerne oder Aasgeierfonds.

Tatsächlich besitzen Unternehmen lediglich 8 % der zur Miete angebotenen Immobilien – Dies geht aus einem aktuellen Bericht der Bank von Spanien hervor.

Eine weitere Tatsache besteht darin, dass derzeit mehr als „3 Millionen“ Menschen in Spanien, Einkünfte aus der Vermietung von Immobilien erzielen.

Bild Quelle: xataka-es